DCM bei der Deutschen Dogge

Herzerkrankungen im Allgemeinen und die Dilatative Kardiomyopathie (DCM) im Besonderen sind neben der Magendrehung und Krebs eine der häufigsten Todesursachen der Deutschen Dogge, die mit nur etwa 6,5 Jahren eine sehr niedrige durchschnittliche Lebenserwartung hat. Obwohl dies bereits seit Jahren bekannt ist haben die VDH-Zuchtvereine Deutscher Doggen Club (DDC) und Kynologische Gesellschaft für Deutsche Doggen (KyDD) noch keine zuchtpolitischen Maßnahmen ergriffen, um das häufige Auftreten von Herzerkrankungen einzudämmen. Im Oktober 2012 hat der Fachtierarzt für Kardiologie und Vorsitzende des Collegium Cardiologicum (CC) Dr. Jan-Gerd Kresken die weltweit größte Studie über Deutsche Doggen veröffentlicht, für die er 6 Jahre lang fast 400 Doggen auf ihre Herzgesundheit untersucht hat. Dabei kam heraus, dass über 30% der Hunde eine Herzkrankheit haben, 90% davon DCM. Der angesehene Kardiologe erläutert in diesem Film alle wichtigen Fakten zur Herzmuskelschwäche DCM. Die Doggenzüchter und -Halter Anja und Jörg Kiefer berichten von ihren schmerzhaften Erfahrungen mit 4 herzkranken Deutschen Doggen. Die Kardiologin Dr. Petra Kattinger erklärt, weshalb der Herzultraschall zur Früherkennung der DCM sowohl für Liebhaber- als auch für Zuchttiere so wichtig ist und wie er abläuft.

Dieser Film richtet sich sowohl an Halter als auch an Züchter der Deutschen Dogge und soll dazu beitragen, über die tödliche und unheilbare Krankheit DCM aufzuklären.

Der Film wurde vor der Veröffentlichung von Dr. Jan-Gerd Kresken authorisiert.

Dieser Film darf und soll zu nicht-kommerziellen Zwecken im Ganzen weiter verbreitet werden! Eine Verwendung von Ausschnitten des Films ist nicht zulässig!

Die bekannte österreichische Kynologin und Populationsgenetikerin Dr. Irene Sommerfeld-Stur über meinen Film:

“Das ist ein sehr beeindruckender Film, den Sie gemacht haben. Das traurige ist, dass man die Erkrankung DCM durch beliebige andere Erkrankungen bei beliebigen anderen Rassen ersetzen kann. Die Problematik und die Umgehensweise von Züchtern und Zuchtverbänden mit gesundheitlichen Problemen der Rassen ist immer wieder gleich. Ignorieren, Kopf in den Sand stecken, Züchter, die offen mit den Problemen umgehen beschimpfen, ausschließen oder schlimmeres.”

Informationsfilm, 35 min., Deutschland,

Produktion, Regie, Ton, Schnitt – RUTH STOLZEWSKI
Kamera – JULIAN KAZMIERCZAK
c) 2012

 

deutsche Version:

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englische Version:

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russische Version:

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Der Film hat mittlerweile, nach knapp einem Jahr, über 10.000 Klicks (deutsche und englische Version)!